35.Gießener Adventslauf

Anna Starostzik Siegerin mit Vater Helmut Reuter sieger M65 und Rolf Klinge Sieger M60 Foto: H. Schaake
Anna Starostzik Siegerin mit Vater Helmut Reuter sieger M65 und Rolf Klinge Sieger M60 Foto: H. Schaake

Seit 35 Jahren wird in Gießen immer am ersten Advent  durch den Schiffenberger Wald gelaufen. Anschließend werden  bei der Siegerehrung in der MTV-Jahnhalle  jede Menge Christstollen an die Gewinner verteilt.  Bevor man aber zu den Schnellsten gehört und geehrt wird, muss man erst einmal  in den verschiedenen Altersklassen in vier Rennen von 0,4, 1,2 , 5 bis hin zu den 10 Kilometern an den Start gehen. In diesem Jahr wurden  bei eiskalten Bedingungen im Ziel 377 Finisher gezählt. Zu Beginn mussten die Läuferinnen und Läufer eine Runde auf der Kunststoffbahn am Heegstrauchweg zurück legen. Über 5 und 10 Kilometer wurde anschließen auf einer Wendepunktstrecke, die anfangs flach und dann leicht ansteigend über feste Waldwege führte, gelaufen. Über 10 Kilometer setzte sich Vorjahressieger/ 34:0 9min., der erst 19-jährige  Mittelstreckler Frederik Schwesig ( TV Wetzlar) ganz überlegen in 34:06 Minuten deutlich gegen die Konkurrenz durch. Platz zwei ging mit deutlichem Rückstand von  68 Sekunden an  Alexander Claas (team Naunheim/35:14 min.)  Schnellster Senior war der bereits 45-jährige Triathlon Spezialisten Claudius Pyrlick (Sport-Team) auf Platz 4. in 35:41 Minuten. Aus heimischer Sicht trugen sich in der Altersklasse M60   Rolf Klinge (SF Blau-Gelb Marburg) auf Platz 49 nach 43:17 Minuten und auf Platz 70 Helmut Reuter (FV Wallau) in der Altersklasse M65 nach 45:43 Minuten  in die Siegerliste ein. Bei den Frauen überzeugte einmal mehr Dauergast Anna Starostzik (Spiridon Frankfurt)  nur einen Tage nach ihrem 32. Geburtstag als Gesamtfünfte im Feld der 151 Männer und 79 Frauen als Siegerin in ganz schnellen  36:22 Minuten konnte einen großen Pokal als Geschenk mit nach Dautphetal nehmen. Die Zeit ist die bisher zweitschnellste gelaufene Zeit. Nur  die gebürtige Äthiopierin Melat Yisak (LT Kassel),  jetzt im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit und  in diesem Jahr schnellste Deutsche beim Berlinmarathon mit 2:23:57 Stunden, war bereits 2014 mit der überragenden Streckenrekordzeit von 33:40 Minuten schneller. Hinter der Siegerin war Stephanie Weis (TSV Krofdorg-Gleiberg) in 37:48 Minuten auf dem Silberplatz als  Altersklassensiegerin der  W40 ebenfalls schnell unterwegs. Ihr folgte  Hauptklassensiegerin  Sarah Haustein (team Naunheim) in 40:16 Minuten. Als achte der Frauenkonkurrenz   freute sich Anke Konnertz (Sparkasse-Biedenkopf) über den 1.Platz in der W50 nach 45:27 Minuten.