Drei Zinnen Alpine Run

Dorothee Rogosch, Monika Pletzer und Micha Thomas
Dorothee Rogosch, Monika Pletzer und Micha Thomas

Die 21. Auflage des Alpenklassikers Drei Zinnen Alpine Run in Sexten/Südtirol stand ganz im Zeichen deutscher Langstreckler. Mit dabei war auch eine Mixmannschaft von SF Blau-Gelb Marburg mit Monika Pletzer, Dorothee Rogosch und Micha Thomas, die mit der Silbermedaille auf dem Podest standen. Das Berglaufspektakel zog in diesem Jahr über 1000 Bergläuferinnen und- Läufer aus 23 Nationen an. Sie alle wollten das  weltberühmte Bergmassiv mit seinen drei Zinnen erklimmen. Nur eine Woche, nachdem Michelle Maier den Jungfrau-Marathon gewonnen hatte, erstürmte sie beim Südtiroler Berglauf-Klassiker die 17,7 Kilometer mit satten 1350 Höhenmetern 25 Sekunden unter  Streckenrekordzeit in 1:42:34 Stunden hinauf und den ersten Sieg einer deutschen Läuferin seit 2009.  Dabei ist das erste Drittel mit der sogenannte Dorfrunde über 8,2 Kilometer relativ flach. Bei den Männern bildete sich eine internationale Spitzengruppe mit zwei Kenianern, einem Italiener, einem Österreicher  und dem Deutschen Anton Palzer. Als es dann in Serpentinen hinauf ging und technisch und konditionell sehr anspruchsvoll wurde, tauchten zum Erstaunen der zahlreichen Zuschauer an der Strecke nur Anton Platzer und Hannes Perkmann als Erste an der Zsigmondyhütte auf. Ganz oben an der Drei-Zinnen-Hütte hatte sich Toni Platzer, einer der weltbesten Skibergsteiger im Winter, mit über zwei Minuten erfolgreich abgesetzt und wurde nach 1:29:31 Stunden als vielumjubelter Sieger gefeiert. Aber auch die heimischen Flachlandtiroler schlugen sich unter den Spezis hervorragend. Allen voran die nach Ulm umgezogene berglauferfahrene Monika Pletzer hielt sich sensationell und belegte Platz vier der Frauenkonkurrenz und Platz 1. in der W30 nach 1:55:09,4. Die Bauerbacherin Dorothee Rogosch, die sich als Vorbereitung den Zickzackweg hoch zum Spiegellustturm als erfolgreichen Trainingstrail ausgesucht hatte, belegte Platz 25 und wurde mit der Bronzemedaille in der W40 nach 2:17:33,9  Stunden belohnt. Abgerundet wurde der Erfolg durch den zweite Platz in der Mixmannschaft von Micha Thomas als 35. im Gesamtfeld und 8. der M30 nach 1:50:59,4 Stunden.