Siegerehrung Marathon, Dorothee Rogosch, 1 von rechts
Siegerehrung Marathon, Dorothee Rogosch, 1 von rechts

Helmut Schaake.

Der 26. Regensburg -Marathon war bei hochsommerlichen Temperaturen ein Lauffest. Trotz der Hitze starteten 4106 Langstreckler, darunter auch viele, die sich kurzfristig von der klassischen 42,195-Kilometer-Strecke auf die Halbmarathondistanz, die 21,1 Kilometer herunter meldeten. Es kostete schon Willenskraft, um in der Domstadt bei 30 ° C anzutreten. Die Bauerbacher Kinderärztin Dorothee Rogosch (SF Blau-Gelb Marburg) hatte sich gut drei Monate intensiv auf dieses Vorhaben vorbereitet. Nach vielen Schweißtropfen stand sie am Ende als Dritte nach 3:18:10 Stunden freudestrahlend auf dem Podest. Nach ihrem letztjährigen Marburg Nachtmarathonsieg, auch bei wärme in 3:25:21 Stunden, verbesserte sie dann ihre Bestzeit in Frankfurt bei idealen Bedingungen auf 3:13:43 Stunden. Natürlich wollte sie hier 3:08 Stunden oder sogar schneller laufen. Doch nach der zweiten Hälfte stand dieses Ziel nicht mehr im Vordergrund. Jetzt hieß es nur noch, gesund auf einem möglichst guten Platz in das Ziel kommen. Dass am Ende dann Platz drei heraussprang, ließ schnell alle Strapazen vergessen. Siegerin wurde Eva Schmitt (TSV Rannungen) in 3:12:03 Stunden gefolgt von Christina Göpfert (Spiridon Frankfurt/3:16:33 std.). 

Bei den Männern siegte mit über 10 Minuten Vorsprung Felix Mayerhöfer (DJK Dasswang) in 2:31:36 Stunden. Der zweite Blau-Gelb Starter Patrick Löffler tat sich schwer und finishte nach 3:30:31 Stunden auf Platz 68.

Nach Zielschluss kam es dann zu einem tragischen Unfall. Ein 28-Jähriger brach nach dem Zieleinlauf zusammen und verstarb am Nachmittag im Krankenhaus.